Phag gmbh

Jedes Jahr aktualisiert Bio Suisse die Richtlinien rund um das Knospe-Label. Sie werden von Fachkommissionen erarbeitet und von den Delegierten demokratisch beschlossen – und gehen oft weiter als die staatliche Bio-Verordnung. Das sind die Änderungen 2026, die der Bio-Fachhandel kennen sollte.

Ende des Kükentötens

Seit Anfang 2026 dürfen männliche Küken von Legerassen nicht mehr getötet werden. Das ist eine der sichtbarsten Änderungen – und eine der wirkungsvollsten für die Kundschaft: Sie stärkt die ethische Dimension von Bio.

Mehr Futterautonomie

Eine weitere grundlegende Änderung: Ab 2026 müssen 50% des Tierfutters vom eigenen Betrieb stammen. Nach einer schrittweisen Erhöhung bis 2025 verankert diese Vorgabe das Prinzip von Autonomie und kurzen Wegen noch stärker in der Knospe-Tierhaltung.

Strengere Deklarationen

Mehrere Anpassungen betreffen die Transparenz – ein zentraler Punkt für Verarbeiter und Händler:

  • Die pflanzliche Herkunft der Stärke (Weizen, Kartoffeln usw.) muss neu immer deklariert werden.
  • Rieselhilfsmittel in Gewürz- und Kräutersalzen werden deklarationspflichtig.

Diese scheinbar technischen Regeln stützen das Transparenzversprechen, mit dem sich der Fachhandel vom Grossverteiler abhebt.

Vorausschauen: Warenwert ab 2027

Die Richtlinien sehen zudem ab 2027 neue Pflichten zur Deklaration des Verkaufswerts der Waren gegenüber den ersten Abnehmern vor. Ein Termin, den man im Blick behalten sollte, um sich rechtzeitig vorzubereiten.

PHAG: informierter Partner des Fachhandels

Für ein Fachgeschäft ist es essenziell, die Entwicklung der Bio-Regeln zu verfolgen. Als im Schweizer Markt verankerter Bio-Grosshandel verfolgt PHAG diese Entwicklungen genau und begleitet seine Kundschaft mit einem stets regelkonformen Sortiment. Wir bieten Ihnen Produkte der Marke Burgrain an. Sie sind biologisch produziert und stammen aus der Zentralschweiz. Ein Grossteil der Produkte wird nach den Richtlinien der Bio-Suisse hergestellt.

Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Änderungen der Bio Suisse Richtlinien 2026?

Zu den Änderungen 2026 zählen das Ende des Kükentötens, die Vorgabe, dass 50% des Tierfutters vom eigenen Betrieb stammen müssen, sowie strengere Deklarationsregeln (Herkunft der Stärke, Rieselhilfsmittel).

Sind die Bio Suisse Richtlinien strenger als das Gesetz?

Ja. Die Richtlinien des Knospe-Labels ergänzen die staatliche Bio-Verordnung und gehen in mehreren Bereichen weiter: Tierwohl, Biodiversität, Verarbeitungsqualität.

Bleiben Sie informiert und gut begleitet. Kontaktieren Sie PHAG, um Produkte der Marke Burgrain in Ihr Sortiment aufzunehmen und mehr über unser Bio-Sortiment zu erfahren.

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