Als Spezialist für Laugenbrezeln und Salzstangen backt Mayka seine Produkte am Fuße des Schwarzwalds in Schliengen im südlichen Baden. Die Marke verbindet eine lange Brezelbacktradition mit einer früh eingeschlagenen Bio-Ausrichtung – lange bevor Bio zum breiten Markttrend wurde.
Von Kandern nach Schliengen: über ein Jahrhundert Brezel
Die Ursprünge von Mayka reichen bis ins Jahr 1899 nach Kandern zurück, wo die Brezeln damals noch von Hand geschlungen wurden. Der Name Mayka setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Mayer und Kandern zusammen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte die Familie Mayer ein Ausstechverfahren, das die industrielle Produktion ermöglichte.
Ende der 1970er-Jahre geriet das Unternehmen in Schieflage und musste 1981 Konkurs anmelden. 1983 führten Willi Mayer junior und Norbert Michel die Marke unter der Mayka Naturbackwaren GmbH weiter und kauften den Markennamen aus der Insolvenzmasse. 1996 zog der Betrieb von Kandern ins benachbarte Schliengen in ein nach baubiologischen Vorgaben errichtetes Firmengebäude.
Bio-Ausrichtung bereits seit 1988
Mayka setzt auf Qualität statt Menge. Die Marke verzichtet auf Aromen, Geschmacksverstärker, chemische Backhilfsmittel und gentechnisch veränderte Zutaten und wählt möglichst naturbelassene Rohstoffe. In diesem Sinne kam bereits 1988 die erste Bio-Brezel ins Sortiment; bio-zertifiziert ist das Unternehmen seit 1986.
Die Rohstoffe stammen überwiegend aus der Region: Das Mehl kommt aus Mühlen in Baden-Württemberg. Für den Schweizer Bio-Fachhandel sind die regionale Herkunft und der Verzicht auf Zusatzstoffe wichtige Verkaufsargumente.
Ein Bio-Laugengebäck-Sortiment in Bioland-Qualität
Das Kernsortiment von Mayka konzentriert sich heute auf Brezeln und Sticks, sowohl konventionell als auch in Bio-Qualität. Die Bio-Linie wird nach den Richtlinien des Verbands Bioland produziert. Die Sticks sind dünner als die der Mitbewerber, dadurch laugiger und würziger im Geschmack.
- Laugenbrezeln (Weizen, Dinkel)
- Extra-dünne Sticks / Salzstangen
- Mini-Brezeln und Mixdosen mit Sticks und Brezeln
Auf dem deutschen Markt zählt Mayka zu den führenden Salzstangen-Marken. Im Bio-Bereich richtet sich das Sortiment vor allem an den Bio-Fachhandel, wo es das Apéro- und Knabbersortiment ergänzt.
Zertifizierungen und Platz im Sortiment
Die Bio-Linie von Mayka ist nach den Standards von Bioland zertifiziert und trägt das EU- sowie das deutsche Bio-Siegel. Die Herstellung kommt ohne Gentechnik, Aromen und Geschmacksverstärker aus. In der Schweiz wird die Marke von Phag an den Bio-Fachhandel geliefert und eignet sich für Geschäfte, die regional verankertes Laugengebäck suchen.
Weitere Informationen bietet die offizielle Website der Marke hier.
Häufige Fragen
Wo kann man Mayka-Produkte in der Schweiz kaufen?
Die Brezeln und Sticks von Mayka sind in der Schweiz über den Bio-Fachhandel erhältlich, also über unabhängige Bioläden. Phag, ein Schweizer Bio-Grosshändler, beliefert diese Detaillisten. Je nach Anbieter werden einzelne Produkte zudem über spezialisierte Schweizer Bio-Onlineshops angeboten.
Sind die Bio-Produkte von Mayka zertifiziert?
Ja. Die Bio-Linie von Mayka wird nach den Richtlinien des deutschen Verbands Bioland produziert und trägt das EU- sowie das deutsche Bio-Siegel. Das Unternehmen ist seit 1986 bio-zertifiziert. Die Herstellung kommt ohne Aromen, Geschmacksverstärker und gentechnisch veränderte Zutaten aus.
Wer stellt die Mayka-Produkte her?
Die Mayka-Produkte werden von der Mayka Naturbackwaren GmbH mit Sitz in Schliengen im Südschwarzwald hergestellt. Die Marke geht auf eine 1899 gegründete Familienbäckerei in Kandern zurück. Seit Ende 2020 leitet Manuel Rams das Familienunternehmen und übernahm es von den Gründern Willi Mayer und Norbert Michel.