Im steirischen Riegersburg verarbeitet die Manufaktur Zotter die Kakaobohne im eigenen Betrieb bis zur fertigen Tafel – nach dem Bean-to-Bar-Prinzip. Diese vollständige Wertschöpfungskette unterscheidet Zotter von vielen Mitbewerbern und macht den Betrieb zu einem der wenigen europäischen Hersteller, die jeden Schritt selbst steuern.
Von der Grazer Konditorei zur Schokoladenfabrik
Josef Zotter, gelernter Koch und Konditormeister, eröffnete 1987 gemeinsam mit seiner Frau Ulrike Zotter eine Konditorei in Graz. 1992 entwickelte er dort die handgeschöpfte Schokolade aus mehreren Schichten. Nach der Insolvenz seiner Filialen 1996 konzentrierte sich die Familie auf die Schokolade und eröffnete 1999 die Fabrik in Riegersburg.
Seit 1994 gestaltet der Künstler Andreas H. Gratze die Verpackungen und verleiht der Marke ihr unverwechselbares Erscheinungsbild.
Bio-Schokolade Bean-to-Bar: integrierte Herstellung
2007 erweiterte Zotter die Fabrik für eine vollständige Bean-to-Bar-Produktion. Die Kakaobohnen werden direkt eingekauft, geröstet, gemahlen und conchiert. Das gesamte Sortiment wird in Bio-Qualität hergestellt, belegt durch die Bio-Kontrollnummer AT-BIO-402.
Der Familienbetrieb beschäftigt rund 230 Mitarbeitende und verarbeitet jährlich etwa 200 Tonnen Kakaobohnen zu über 500 Schokoladensorten.
Ein vielfältiges und experimentelles Sortiment
Das Angebot umfasst zahlreiche Formate und Geschmacksrichtungen:
- handgeschöpfte, geschichtet gefüllte Schokoladen
- pure Labooko-Tafelschokoladen einzelner Herkünfte
- Trinkschokoladen
- Kuvertüren, Pralinen, Aufstriche und Schokodekor
- saisonale Spezialitäten (Ostern, Weihnachten) und vegane Kreationen
Die Marke ist für ungewöhnliche Kombinationen bekannt und bietet einen umfangreichen Anteil veganer und glutenfreier Produkte.
Engagement: bio, fair und nachhaltig
Zotter bezieht seinen Kakao von mehr als zwanzig Kooperativen in sechzehn Ländern des globalen Südens und besucht seit 2001 regelmässig die Anbaugebiete. Das Unternehmen ist Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO), die den gesamten Betrieb auf Einhaltung der Fairhandelsprinzipien prüft. Die Umweltarbeit ist nach ISO 14001 und EMAS zertifiziert.
Für die Rückverfolgbarkeit seiner Rohstoffe hat Zotter seinen Ansatz im fairen Handel im Lauf der Jahre weiterentwickelt, ergänzend zu externen Zertifizierungen.
Zotter im Schweizer Bio-Sortiment
Im Biofachhandel, in Feinkostläden und im Onlinehandel des deutschsprachigen Raums stark vertreten, eignet sich die Marke für Bio-Geschäfte, die eine zertifizierte, hochwertige und unverwechselbare Premium-Schokolade suchen. In der Schweiz wird Zotter über Phag an den Biofachhandel geliefert.
Häufige Fragen
Wo kann man Zotter Schokolade in der Schweiz kaufen?
Zotter Schokolade ist im Schweizer Biofachhandel, in Feinkostläden und in ausgewählten Onlineshops erhältlich. Die Marke ist im deutschsprachigen Raum stark über unabhängige Bioläden und Fachhändler vertreten, die sich bei Bio-Grosshändlern wie Phag mit Ware versorgen.
Sind Zotter Schokoladen bio und fair?
Ja. Das gesamte Zotter-Sortiment ist biozertifiziert unter der Kontrollnummer AT-BIO-402. Kakao und weitere Hauptrohstoffe stammen aus fairem Handel; das Unternehmen ist Mitglied der World Fair Trade Organization, die den gesamten Betrieb prüft.
Bietet Zotter vegane Schokoladen an?
Ja. Zotter stellt eine grosse Auswahl an veganen und glutenfreien Schokoladen her, die Teil des Sortiments von über 500 Sorten sind. Die Marke entwickelt laufend neue vegane Rezepturen, neben handgeschöpften Schokoladen, Labooko-Tafeln und Trinkschokoladen.