Hinter followfood steht eine Marke, die Lebensmitteltransparenz zu ihrem Grundprinzip gemacht hat. Spezialisiert auf nachhaltige Bio-Lebensmittel, bietet das deutsche Unternehmen heute Fisch, Pizzen, Fertiggerichte sowie Nüsse und Trockenfrüchte an – alle rückverfolgbar bis zum Ursprung.
Vom nachhaltigen Fisch zur Bio-Marke
Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 unter dem Namen fish & more GmbH von Jürg Knoll und Harri Butsch gegründet, zunächst mit dem Ziel, Fisch nach Deutschland zu importieren. 2007 führten die Gründer einen Tracking-Code ein, der Herkunft, Produzenten und Produktionswege offenlegt. Im Februar 2008 wurde die Marke followfish dem Handel vorgestellt, später folgte die Marke followfood. Im Dezember 2015 wurde fish & more GmbH in followfood GmbH umbenannt. Der Sitz befindet sich in Friedrichshafen am Bodensee.
Transparenz als Markenprinzip
Der auf jeder Verpackung aufgedruckte Tracking-Code ermöglicht es, ein Produkt bis zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. 2021 wurde der Code um die Ökobilanz des jeweiligen Produktes erweitert, die gemeinsam mit der Klimaschutzorganisation myclimate anhand von sechzehn Umweltindikatoren berechnet wird. Mit der 2019 gestarteten Bodenretter-Initiative fördert followfood die regenerative Landwirtschaft: Ein Anteil des Abgabepreises an den Handel fliesst in den Ausbau ökologischer Anbaumethoden.
Ein wachsendes Bio-Sortiment
Über Fisch aus nachhaltigem Fang und Bio-Aquakulturen hinaus hat followfood ein breites Sortiment entwickelt:
- Tiefkühl-Bio-Pizzen, ein stark gewachsenes Segment der Marke
- Vegetarische und vegane Tiefkühlgerichte sowie Instant Cups
- Kartoffelprodukte aus regenerativer Landwirtschaft
- Veganes Eis
- Nüsse, Trockenfrüchte und Mischungen, 2023 eingeführt
Bio als Mindeststandard, Demeter als Ergänzung
Bei followfood ist Bio der Mindeststandard. 2023 brachte die Marke eine Range von Nüssen und Trockenfrüchten auf den Markt, von der mehrere Sorten Demeter-zertifiziert sind: Aprikosen, Datteln, Feigen, Sultaninen, Pistazien und Haselnusskerne. Einzelne Rohstoffe stammen aus Fairtrade-Kooperativen in Vietnam oder aus ökologischen Projekten in Burkina Faso und Ghana. Demeter steht für die biologisch-dynamische Landwirtschaft, deren Anforderungen über die EU-Bio-Verordnung hinausgehen.
Für den Schweizer Bio-Fachhandel ist followfood eine auf Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit ausgerichtete Marke, die zu unabhängigen Bioläden mit informationsorientierter Kundschaft passt. In der Schweiz wird die Marke von Phag vertrieben.
Häufige Fragen
Wo kann man followfood-Produkte in der Schweiz kaufen?
followfood-Produkte sind im Schweizer Bio-Fachhandel erhältlich, also in unabhängigen Bioläden und auf Bio-Lebensmittel spezialisierten Geschäften. Diese Verkaufsstellen beziehen die Tiefkühl- und Trockensortimente der Marke über Bio-Grosshändler, die die Belieferung sicherstellen.
Sind followfood-Produkte Demeter-zertifiziert?
Nur ein Teil des Sortiments ist Demeter-zertifiziert. 2023 lancierte followfood eine Nuss- und Trockenfrüchte-Range, von der sieben Sorten Demeter sind: Aprikosen, Datteln, Feigen, Sultaninen, Pistazien und Haselnusskerne. Bei den übrigen Produkten ist Bio der Mindeststandard der Marke.
Wer stellt followfood-Produkte her?
followfood wird von der followfood GmbH mit Sitz in Friedrichshafen herausgegeben, 2000 von Jürg Knoll und Harri Butsch unter dem Namen fish & more GmbH gegründet. Das Unternehmen arbeitet mit externen Produktionspartnern zusammen, darunter Familienbetriebe am Bodensee und in Norditalien.