Als deutscher Spezialist für Schokoladen mit besonderen Ernährungseigenschaften hat sich Frankonia mit glutenfreien, laktosefreien, zuckerfreien, veganen und biologischen Tafeln einen Namen gemacht. Hinter der Marke steht die Frankonia Schokoladenwerke GmbH, deren Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.
Eine fränkische Schokoladenfabrik seit 1869
Das Unternehmen wurde 1869 in Würzburg vom Konditor Wilhelm Friedrich Wucherer als Erste Würzburger Conserven- und Chocoladefabrik gegründet. 1894 erhielt die Firma den Titel eines königlich-bayerischen Hoflieferanten. Nach mehreren Umfirmierungen wurde daraus in den 1920er-Jahren die Frankonia Schokoladenwerke Aktiengesellschaft.
1945 wurden die Produktionsanlagen bei einem Luftangriff auf Würzburg zu rund 90 Prozent zerstört; die Schokoladenproduktion konnte erst nach mehreren Jahren des Wiederaufbaus fortgesetzt werden. 1977 übernahm die französische Chocolaterie Cantalou (Cémoi-Gruppe) die Aktienmehrheit. Der Firmensitz wurde nach Veitshöchheim verlegt, und seit 1982 trägt das Unternehmen den heutigen Namen Frankonia Schokoladenwerke GmbH.
Von der Diätschokolade zur Bio-Schokolade
Lange war Frankonia auf Diätschokolade spezialisiert und 2004 in diesem Bereich Markenführer. Nach dem Wegfall der Diätverordnung 2011 richtete sich das Sortiment neu aus: zunächst laktosefreie, ab 2015 vegane und biologische Schokoladen. 2018 kamen Tafeln ohne Zuckerzusatz hinzu, 2019 zudem proteinreiche Lower-Carb-Schokoladen. Im selben Jahr feierte das Unternehmen sein 150-jähriges Bestehen.
Ein Sortiment für Unverträglichkeiten und besondere Ernährung
Frankonia stellt Tafeln, Riegel, Pralinen und gefüllte Waffelschnitten her. Das Leitmotiv: Schokoladengenuss auch bei Unverträglichkeiten oder besonderer Ernährungsweise.
- Laktosefreie Schokoladen
- Glutenfreie Schokoladen
- Schokoladen ohne Zuckerzusatz (mit Maltit gesüsst)
- Vegane Schokoladen (Kuhmilch durch Reispulver ersetzt)
- Bio-Schokoladen
- Mit Protein angereicherte Schokoladen
Zertifizierungen und Nachhaltigkeit
Die Marke legt nach eigenen Angaben grossen Wert auf die Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit ihrer Rohstoffe, vom Anbau bis zum fertigen Produkt. Sie verfügt über Bio-, Fairtrade- und UTZ-Zertifizierungen für nachhaltiger angebauten Kakao. Als Co-Manufacturer übernimmt Frankonia teilweise auch die Produktion für die französische Konzernmutter Cémoi.
Frankonia im Bio-Fachhandel
Mit ihrer Ausrichtung auf bio, vegan und allergenfrei passt die Marke gut zu unabhängigen Bioläden, deren Kundschaft Alternativen für Unverträglichkeiten sucht. In der Schweiz wird das Sortiment durch Phag an den Biofachhandel geliefert. Weitere Informationen bietet die offizielle Website von Frankonia.
Häufige Fragen
Wo kann man Frankonia-Produkte in der Schweiz kaufen?
Die Schokoladen von Frankonia sind im Schweizer Biofachhandel erhältlich, der sich über Grosshändler beliefern lässt. Unabhängige Bioläden führen die glutenfreien, laktosefreien, zuckerfreien, veganen und biologischen Sortimente. Zudem verkauft die Marke online und im deutschen Einzelhandel.
Sind die Schokoladen von Frankonia bio- und Fairtrade-zertifiziert?
Ja. Nach eigenen Angaben verfügt Frankonia über Bio-, Fairtrade- und UTZ-Zertifizierungen. Seit 2015 stellt die Marke biologische Schokoladen her und legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit sowie auf die Rückverfolgbarkeit ihrer Rohstoffe, insbesondere des Kakaos, vom Anbau bis zum fertigen Produkt.
Wer stellt die Schokoladen von Frankonia her?
Die Schokoladen von Frankonia werden von der Frankonia Schokoladenwerke GmbH in Veitshöchheim bei Würzburg in Deutschland hergestellt. Das 1869 gegründete Unternehmen gehört seit 1977 zur französischen Cémoi-Gruppe (ehemals Cantalou) und übernimmt teilweise auch die Produktion für diese Konzernmutter.