Mit Kokoswasser, Kokosöl und Kokosblütenzucker hat sich Kulau einen Platz unter den europäischen Pionieren für Bio-Kokosprodukte erarbeitet. Die Berliner Marke bietet ein naturbelassenes Sortiment ohne unnötige Zusatzstoffe für den Bio-Fachhandel.
Von einem thailändischen Cocktail zur Berliner Marke
Die Geschichte von Kulau beginnt 2007, als Josefine Staats auf einer Reise in Asien die Kokosnuss für sich entdeckte. Alles begann im Jahr 2007, als Gründerin und Geschäftsführerin Josefine Staats an einem Strand in Thailand einen Cocktail aus einer frischen Kokosnuss trank; Kulau bedeutet «junge, grüne Kokosnuss» in der Sprache Tok Pisin auf Papua-Neuguinea und wurde 2008 in Berlin gegründet. Beim Bio-Kokossortiment zählt das Unternehmen gemäss eigenen Angaben zu den Pionieren auf dem europäischen Markt.
Naturbelassenheit und fairer Handel
Die Philosophie von Kulau beruht auf Qualität und Naturbelassenheit. Kulau steht für Bio-Produkte ohne unnötige oder fragwürdige Zusatzstoffe. Viele Produkte stammen aus Asien, werden aber wegen der hohen Qualitätsanforderungen in Deutschland abgefüllt; die Partner und das Qualitätsteam achten darauf, dass die Produkte regelmässig von einem unabhängigen Lebensmittellabor geprüft werden.
Die soziale Verantwortung steht im Zentrum. Das Unternehmen arbeitet mit Plantagen und Produktionsanlagen in Sri Lanka und auf den Philippinen zusammen; in Indonesien kauft es etwa von einer Kleinbauernkooperative, die tatsächlich davon profitiert, weil der Zucker zu höheren Preisen gekauft wird. Die Bio-Kokosnüsse stammen von Bio-Plantagen, wo sie in Mischkultur und in der Regel von Kleinbauern gemeinsam mit anderen tropischen Pflanzen kultiviert werden.
Ein Sortiment aus Kokos und Algen
Das Herzstück bleibt die Kokosnuss. Die Produktpalette reicht von erfrischendem Bio-Kokoswasser über feinkristallinen Bio-Kokoszucker und vielseitiges Bio-Kokosöl bis hin zu jungen, grünen Kokosnüssen. Das Kokoswasser als Flaggschiff wird besonders schonend verarbeitet: die Kokosnüsse stammen von den Philippinen, werden unmittelbar nach der Ernte verarbeitet, und das Wasser wird nur wenige Sekunden bei 104 °C erhitzt, bevor es in Tetra Paks gefüllt wird.
Seit 2015 ist das Angebot erweitert worden. Kulau bietet nicht nur Kokosnussprodukte, sondern eine wachsende Auswahl an zeitgemässer Naturkost und Küchen-Tools. Getrocknete und frische Meeresalgen aus biologischem Wildwuchs von der galizischen Atlantikküste werden zu Algensalz, Algenbouillon oder Algenpesto weiterverarbeitet.
Zertifizierungen und Engagement
Die Kulau-Produkte sind bio-zertifiziert und für eine vegane Ernährung geeignet. Die verarbeiteten Bio-Kokosnüsse stammen ausschliesslich von nachhaltig bewirtschafteten Mischkultur-Plantagen von Kleinbauern auf den Philippinen. Das Unternehmen legt Wert auf Transparenz: viele Laborergebnisse sind für jeden sichtbar auf der Webseite einsehbar.
In der Schweiz wird die Marke durch Phag an den Bio-Fachhandel vertrieben und richtet sich an Geschäfte, die hochwertige exotische Bio-Produkte mit klarer Rückverfolgbarkeit suchen.
Häufige Fragen
Wo kann man Kulau-Produkte in der Schweiz kaufen?
Kulau-Produkte wie Kokoswasser und Kokosöl sind im Schweizer Bio-Fachhandel sowie in einzelnen Onlineshops und Apotheken erhältlich. Unabhängige Bioläden können die Marke über spezialisierte Grosshändler beziehen, die das Sortiment auf dem Schweizer Markt vertreiben.
Sind Kulau-Produkte bio und vegan?
Ja. Die Kulau-Produkte sind bio-zertifiziert und für eine vegane Ernährung geeignet. Das Kokoswasser etwa enthält weder zugesetzten Zucker noch Zusatzstoffe. Die Kokosnüsse stammen von nachhaltig bewirtschafteten Mischkultur-Plantagen auf den Philippinen und werden von einem unabhängigen Labor geprüft.
Wer stellt die Kulau-Produkte her?
Kulau ist ein 2008 in Berlin von Josefine Staats gegründetes Unternehmen. Die Rohstoffe stammen von Bio-Plantagen in Asien, insbesondere von den Philippinen und aus Sri Lanka, und ein Teil der Produkte wird in Deutschland abgefüllt. Die Algen kommen von der galizischen Atlantikküste.