Mit einem Sortiment von über 20 000 ökologischen Artikeln für Büro, Haushalt und Freizeit zählt memo zu den etablierten Anbietern nachhaltigen Handels in Deutschland. Die Produkte werden gezielt nach ökologischen, sozialen, ökonomischen und qualitativen Kriterien ausgewählt.
Vom Schulhof zum Versandhandel
Die Geschichte von memo beginnt Ende der 1980er Jahre. Vier Freunde — Jürgen Schmidt, Ulrike Wolf, Helmut Kraiß und Thomas Wolf — hatten die Idee, Gewerbekunden umweltverträgliche Büroartikel zu Preisen anzubieten, die nicht höher liegen als bei konventionellen Produkten. Aus der 1989 gegründeten Recover GmbH entstand 1990 das Versandunternehmen „memo — der Firmenausstatter für Umweltbewusste“. Seit 1995 hat das Unternehmen seinen Sitz in Greußenheim bei Würzburg. 1999 erfolgte die Umwandlung in die memo AG, um die Mitarbeitenden am Unternehmenserfolg zu beteiligen.
Nachhaltigkeit als Grundlage jeder Entscheidung
Bei memo steht Nachhaltigkeit im Zentrum des Handelns — von der Produktlistung über den Warenversand bis zur Rücknahme verbrauchter Produkte. Das Unternehmen legt Wert auf nachvollziehbare Lieferketten, zertifizierte Materialien und faire Produktionsbedingungen und arbeitet bevorzugt mit deutschen und europäischen Herstellern mit geschlossenen Materialkreisläufen.
Ein breites Sortiment nachhaltiger Alltagsprodukte
Das Angebot deckt zahlreiche Lebensbereiche ab: Bürobedarf und -möbel, Schulbedarf, Haushaltswaren, Naturtextilien, Technik sowie Naturkosmetik und Bio-Lebensmittel. memo entwickelt zudem eigene memo Markenprodukte, von denen über tausend anerkannte Umweltzeichen tragen.
Zertifizierungen und Engagement
- Produktlabels: Blauer Engel, FSC, GOTS, Grüner Knopf, Fairtrade
- Mehrweg-Versandsystem „memo Box“, seit 2009 im Einsatz und seit 2014 mit dem Blauen Engel ausgezeichnet
- Deutscher Nachhaltigkeitspreis Produkte 2025 für die „memo Box“
- Emissionsfreie Zustellung per Elektrolastenrad in immer mehr deutschen Städten seit 2016
Die aus Recyclingkunststoff gefertigte „memo Box“ reduziert die CO₂-Emissionen beim Versand und sparte über mehrere Jahre erhebliche Mengen Verpackungsmaterial ein.
Bedeutung für den Biofachhandel
Neben dem Direktvertrieb an Gewerbe- und Privatkund*innen vertreibt memo seine Markenprodukte über Wiederverkäufer und ein Distributorennetz in Europa. Dieses Sortiment nachhaltiger Alltagsprodukte kann das Angebot unabhängiger Bioläden ergänzen, die ihren Kund*innen ökologische Alternativen anbieten möchten. Für den Schweizer Markt sind diese Produkte über den Biofachhandel zugänglich. Weitere Informationen auf der offiziellen Website von memo.
Häufige Fragen
Wer hat memo gegründet und seit wann besteht das Unternehmen?
memo wurde Ende der 1980er Jahre von Jürgen Schmidt, Ulrike Wolf, Helmut Kraiß und Thomas Wolf gegründet. Der Versandhandel startete 1990, hervorgegangen aus der Recover GmbH. Seit 1999 besteht das Unternehmen als Aktiengesellschaft, die memo AG mit Sitz in Greußenheim.
Welche Labels tragen die memo Produkte?
Viele memo Produkte tragen anerkannte Umwelt- und Soziallabels wie den Blauen Engel, FSC, GOTS, den Grünen Knopf und Fairtrade. Das Unternehmen wählt sein Sortiment nach ökologischen, sozialen und qualitativen Kriterien aus und legt Wert auf nachvollziehbare Lieferketten.
Wo kann man memo Produkte in der Schweiz kaufen?
Die memo Markenprodukte werden europaweit über ein Netz von Distributoren und Wiederverkäufern vertrieben. In der Schweiz sind sie über den Biofachhandel zugänglich, der unabhängigen Bioläden solche nachhaltigen Alltagsprodukte für ihr ökologisches Sortiment anbietet.