Mit seinen hefebasierten Pasteten und Aufstrichen zählt Tartex zu den traditionsreichsten Namen der vegetarischen Ernährung in Europa. Die Marke spezialisierte sich früh auf pflanzliche Alternativen zu Fleischprodukten – lange bevor Vegetarismus zur Massenbewegung wurde.
Wurzeln in der französischen Schweiz
Die Ursprünge von Tartex reichen in die 1940er-Jahre in die französische Schweiz, wo die erste vegetarische Pastete auf Hefebasis hergestellt wurde. Angelehnt an die französische Pastetentradition wurde sie als tartine exquise bezeichnet – daraus entstand das Kunstwort Tartex. Das ursprünglich als energiereicher Fleischersatz konzipierte Lebensmittel entwickelte sich zu einer hochwertigen Pastete für Gesundheitsbewusste und Geniesser gleichermassen.
Die Produktion wurde nach Freiburg im Breisgau verlegt, wo die Aufstriche bis heute hergestellt werden.
Pionier der vegetarischen Bio-Brotaufstriche
Tartex gilt als einer der Begründer des pflanzlichen Brotaufstrichs in Deutschland und Europa. Lange trugen die Tartex-Dosen das Neuform-Siegel der Reformhäuser, das wertschonende Verarbeitung und natürliche Rohstoffe kommunizierte – lange vor Einführung von Bio-Zeichen und Öko-Verordnung.
Das Sortiment umfasst eine breite Palette an Geschmacksrichtungen: Aufstriche mit Kräutern, Champignons oder Knoblauch, Varianten auf Basis von Linsen, Kichererbsen (Hummus), mediterranem Gemüse oder Tofu. Ergänzt wird das Angebot durch knusprige Müslis und Haferriegel.
Bio, vegan und nachhaltig
Die Zutaten der Tartex-Produkte stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und kommen ohne künstliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Farb- und Aromastoffe aus. Ein grosser Teil des Sortiments ist vegan und glutenfrei, besonders die Aufstriche auf Tofu-Basis.
- Zutaten aus zertifiziert biologischem Anbau (Kontrollstelle DE-ÖKO)
- Überwiegend vegane und glutenfreie Rezepturen
- Nachhaltige Verpackungen: Altglas, PVC-freie Deckel
Die Marke ist Teil der B-Corp-Zertifizierung der Ecotone-Gruppe, die soziales und ökologisches Engagement sowie Transparenz von Unternehmen bewertet.
Eine Marke der Ecotone-Gruppe
Tartex gehört seit 2001 zur Allos Hof-Manufaktur GmbH mit Sitz in Bremen, einer Tochter der europäischen Ecotone-Gruppe (ehemals Wessanen). Neben Marken wie Allos, Cupper Teas, DeRit oder Little Lunch trägt Tartex zur Mission « Food for Biodiversity » bei.
Für den Schweizer Bio-Fachhandel sind die Tartex-Aufstriche besonders interessant: Sie verbinden Tradition mit veganer Bio-Qualität und passen zu Bioläden, die patrimoniale vegetarische Sortimente suchen. In der Schweiz werden sie über Phag vertrieben.
Häufige Fragen
Wo kann man Tartex-Produkte in der Schweiz kaufen?
Die Tartex-Aufstriche sind im Schweizer Bio-Fachhandel erhältlich: in unabhängigen Bioläden und Reformhäusern mit vegetarischem Sortiment. In Deutschland werden sie zusätzlich in Drogerien und Supermärkten geführt. Der Fachhandel bleibt der historische Kanal für das vollständige Sortiment, insbesondere die veganen Varianten.
Sind Tartex-Produkte vegan und glutenfrei?
Ein grosser Teil des Tartex-Sortiments ist vegan, und viele Referenzen sind glutenfrei – vor allem die Aufstriche auf Tofu-Basis. Einige Rezepturen enthalten jedoch Dinkel oder Roggen. Bei einer Glutenunverträglichkeit sollte stets die Zutatenliste auf der Verpackung geprüft werden.
Wer stellt die Marke Tartex her?
Tartex gehört seit 2001 zur Allos Hof-Manufaktur GmbH mit Sitz in Bremen, einer Tochter der europäischen Ecotone-Gruppe (ehemals Wessanen). Hergestellt werden die Aufstriche im Werk in Freiburg im Breisgau. Die Ecotone-Gruppe ist B-Corp-zertifiziert und verfolgt die Mission « Food for Biodiversity ».